BLEIBERECHT FÜR ROMA – Aktionstage vom 23.-25.März 2012


organisiert von:
arbeitskreis asyl
bargeld statt gutscheine
bündnis gegen abschiebung
bleiberecht_fuer_roma

Den 24. März – den 13. Jahrestag der Bombardierung des ehemaligen Jugoslawiens – nehmen wir zum Anlass für eine Demonstration gegen Krieg, gegen Abschiebung und für ein bedingungsloses Bleiberecht für Roma. Mit den Aktionstagen wollen wir die Flüchtlinge in ihrem Widerstand unterstützen und ein Zeichen setzen gegen Krieg und gegen eine rassistische (Flüchtlings-)Politik, deren Kern die systematische und effiziente Ausgrenzung und das Einsperren von Menschen ist.

Freitag, 23.03.2012
Multimediale Ausstellung im Foyer der Kantine des Jungen Theaters
mit Bildern und Interviews der Januar 2012 Recherchereise des
Roma Center Göttingen e.V in den Kosovo, ab 17 Uhr

Film und Diskussion in der Kantine, Junges Theater, 20 Uhr

Balkan Beats Party im Jungen Theater, ab 22 Uhr

Samstag, 24.03.2012
Demonstration, Rosenwinkel (leineseitig), 11 Uhr;
Gänseliesel, ab 12 Uhr

Sonntag, 25.03.2012
Gastspiel „Die im Dunkeln“, Junges Theater, 20 Uhr
!Die Karten fürs Stück gibts im Cafe Kabale (Geismarlandstraße 19, 37083 Göttingen) für 14,-Euro und 8,-Euro ermäßigt!

FemTalk von A bis Z am 08.03. beim Stadtradio Göttingen

Am 08.März ist Weltfrauenkampftag. Anlässlich dieses historischen Tages werden wir, die sich als Feminist*innen verstehen, ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Innerhalb einer Stunde wollen wir erzählen, was wir so über den Alltag und die Welt denken. Außerdem stellen wir Künstler*innen aus allen Genres vor und sagen euch was wir an ihrer Musik – oder was wir an ihrem Leben eigentlich so geil finden.

Schaltet ein am Donnerstag, 08.03. 10-11 Uhr beim Stadtradio Göttingen (Frequenz 107.1)
Eine Wiederholung gibt`s am Samstag, 10.03. 12-13 Uhr.

10.03. Demo zum Frauenkampftag | 14 Uhr Gänseliesel

It hits you like a boomerang

Gegen alltäglichen Sexismus

Egal wie sehr wir uns bemühen, Sexismus von uns wegzustoßen, zu bekämpfen
oder zu zerschlagen, Sexismus formiert immer wieder auf´s neue! Sieht
vielleicht schicker aus, neue Farbe, neue Form und trotzdem bleibt es der
selbe Mist! Sexismus verhält sich wie ein Boomerang, Sexismus kommt immer
wieder zurück.

Sexismus trifft uns tagtäglich auf unterschiedlichste Weise: Mal tritt
Sexismus uns mit genauen Vorstellungen davon entgegen, wie wir uns als
vermeintliche Frauen zu verhalten haben und wie wir dabei aussehen sollen. An
anderen Stellen ordnet Sexismus uns an, welcher Arbeit wir nachgehen können
und welcher nicht. Sexismus macht nicht halt davor uns vorzuschreiben, wen
wir zu lieben haben und wie. Sexismus bestimmt, wo wir uns frei bewegen und
wohlfühlen können und wo nicht. Sexismus beeinflusst sogar, wie andere uns
begegnen. Durch Sexismus scheint es eindeutig zu sein, wie wir behandelt
werden dürfen und welche Aufgaben uns in dieser Gesellschaft zugeteilt
werden.

Bereits vor der Geburt teilt uns der Heterosexismus in männlich oder weiblich
ein.
Alternative Geschlechtsmodelle kommen nicht vor. Das männliche Geschlecht
wird aufgewertet, das weibliche abgewertet. Als Kinder sagt uns Sexismus,
dass wir nicht „mädchenhaft“ genug seien, wenn wir laut sind, spucken, in den
Dreck springen und lieber mit anderen raufen als mit Puppen zu spielen. Durch
Kinderbücher und filme vermittelt Sexismus uns, dass wir Prinzessinnen sind,
die auf ihren Prinzen zu warten haben. Und wenn wir ein Kopftuch tragen,
sorgt Sexismus zusammen mit Rassismus dafür, dass wir als ungebildet und
unterdrückt gelten.

In der Familie, bei der Arbeit, in der Schule, bei der Politgruppe und zu
Hause sorgt Sexismus für die stillschweigende Erwartung, dass wir aufräumen,
Kaffee kochen, putzen und für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Wir sollen
schlichten, trösten, aufmerksam sein und vor allem nicht zu „empfindlich“.
Sexismus erlegt uns auf, uns schlecht oder unbezahlt zu engagieren, sozial
verträglich zu sein und uns um alles und alle kümmern zu müssen. Wir sollen
dadurch eine Gesellschaft stabilisieren, die ohne diese unbezahlte
Reproduktions und Beziehungsarbeit zusammenbrechen würde.

In der schlimmsten Form tritt Sexismus uns als Übergriffe oder sexualisierte
Gewalt entgegen. Im Durchschnitt erfährt jede vierte Frau mindestens einmal
in ihrem Leben Gewalt und jede zweite Frau wurde bereits sexuell belästigt.
All das haben Generationen von Frauen, Lesben, Trans* und Queers vor uns
kritisiert und bekämpft. Doch Sexismus ist verdammt hartnäckig.
So bekommen wir, als Frauen, Lesben, Trans* und Queers, diesen sexistischen
Normalzustand immer noch zu spüren. Wir haben es immer noch schwerer eine
Wohnung zu bekommen, als ein HeteroPärchen mit oder ohne Kind. Wenn wir uns
Freiräume erkämpfen wollen, in denen wir uns eine kurze Pause von der
sexistischen Kackscheiße gönnen können, stoßen wir auf massiven Widerstand.
Zum Beispiel sind FrauenLesbenTrans*Abende in Kneipen immer in Gefahr
abgeschafft zu werden. Vereine, die sich für unsere Belange einsetzen sind
davon bedroht, kaputt gekürzt zu werden.

Sexismus begreifen wir als ein gesellschaftliches Verhältnis, das auf
institutioneller, struktureller, kultureller und individueller Ebene
verankert ist.
Sexismus tritt nicht alleine auf, sondern immer zusammen mit Rassismus,
Klassismus, Ableism (Diskriminierung aufgrund von körperlicher oder geistiger
Behinderung) und anderen Diskriminierungsverhältnissen.

Und weil wir auf diesen ganzen Mist immer noch keinen Bock haben, für ein
selbstbestimmtes Leben kämpfen und Menschen in ihrer Vielfalt feiern, deshalb
sind wir Feminist*innen.

Gemeinsam kämpfen wir wieder und andauernd in der Tradition des
Frauenkampftages gegen den sexistischen Normalzustand und für den Feminismus!

Lasst uns gemeinsam den Boomerang Sexismus zerstören!

Kommt zur Demo am 10.03.2012 um 14 Uhr am Gänseliesel.

Lesekreis am Freitag 16.12. | 18 Uhr | «Macht Aufruhr.» (Post-)Feminismus bei Marlene Streeruwitz


«Sie war gerade von einem Gespräch mit dem Institutsvorstand am Allgemeinen Krankenhaus gekommen, der ihre Forschung nur veröffentlichen wollte, wenn er als Wichtigster über dem Artikel aufgeführt wurde. „Frau Kollegin, Sie wissen, dass Sie ohne mich keine Chance haben.“ Sie hatte gewusst, wenn sie das Joachim erzählte. Er würde mit den Achseln zucken und sagen, dass sie doch wissen müsse, wie die Welt funktioniere.»

In Ihrem 2010 erschienen Buch „Das wird mir alles nicht passieren. Wie bleibe ich FeministIn.“ erforscht Marlene Streeruwitz in elf „Kleinstromanen“ die Möglichkeit(en) von Emanzipation. Dabei steht jede der elf Hauptfiguren letztendlich vor der Entscheidung, sich ihren äußeren Bedingungen unterzuordnen oder auf einer autonomeren Lebensgestaltung zu bestehen.
Die BG Germanistik / Komparatistik lädt euch ein, mit uns eine oder zwei dieser Erzählungen zu lesen und in entspannter Atmosphäre darüber zu diskutieren.
Wir freuen uns auf euch!

16. Dezember 2011 | 18 Uhr | Fachgruppenraum der Germanistik (Keller des Seminars für Deutsche Philologie)

Vollversammlung Germanistik 23.11. 18 Uhr

Klausuren in Vorlesungen für alle?
Am Seminar für Deutsche Philologie wollen einige Lehrende benotete Klausuren in allen Aufbau- und Vertiefungsvorlesungen einführen. Das bedeutet bis zu 6 Klausuren mehr, wenn der Vorstand sich nicht umentscheidet.
Die Begründung für die Einführung ist die geringe Beteiligung an den Vorlesungen und die Klausuren sollen zur „Lernzielkontrolle“ (und als Anwesenheitskontrolle!) dienen. Es wird nicht nur die neuen StudienanfängerInnen betreffen, sondern ALLE. Die Einführung der Klausuren soll als Erprobungsregelung ab Sommersemester 2012 für alle – unabhängig von dem, was in der eigenen Studienordnung steht – gültig sein. Wollen wir das? Um die Problematik zu besprechen, laden wir euch ein zur

Vollversammlung am Mittwoch dem 23.11. im ZHG Raum 003

Was wir besprechen wollen:

 Meinungen und Einschätzungen zu den Vorlesungen
 Überlegungen zu Alternativen
 Kommunikationsstrukturen am Fach

Kommt zahlreich! Gemeinsam können wir viel verändern.
Eure Basisgruppe Germanistik

03.11. | Lesekreis ON THE ROAD

Lesekreis der Basisgruppe Germanistik / Komparatistik
Jack Kerouac – ON THE ROAD | 03.11. 2011 | 18 Uhr

Die BG Germanistik / Komparatistik veranstaltet dieses Semester wieder einen Lesekreis, der etwa einmal im Monat stattfinden soll.
Diesmal möchten wir euch einladen, mit uns zusammen in die neue Übersetzung von Jack Kerouacs ‘On The Road’ hineinzuschnuppern. Wir werden einzelne Textstellen im englischen Original und in der deutschen Übersetzung lesen und diskutieren. Mitte November gibt es dann die Möglichkeit, den Übersetzer selbst im Literarischen Zentrum über sein Projekt sprechen zu hören und wenn ihr Lust habt, können wir gemeinsam dort hingehen.
Wir freuen uns auf euch!

Lesekreis: 03. November 2011 | 18 Uhr | Fachgruppenraum der Germanistik (Keller des Seminars für Deutsche Philologie)

16. November 2011 | 20 Uhr | Literarisches Zentrum
neu_übersetzt: Ulrich Blumenbach: ’On The Road’ von Jack Kerouac

Germanistik O-Phase

Liebe Erstis,

herzlich willkommen in Göttingen! Die O-Phase der Germanistik wird vom 17.10. bis zum 21.10. stattfinden. Es wird neben Infos für das Studium eine Kneipenralley, einen Lesekreis und natürlich eine Party geben. Genauere Infos folgen bald. Wir freuen uns auf euch!

Eure BG Germanistik

Endlich: eine linke Mehrheit im StuPa!

Nun sind die Wahlergebnisse offiziell bestätigt worden: es reicht für eine linke Mehrheit im StuPa (Jusos 10, GHG 8, BB 5, SRK 1). Die ADF hat (sicherlich als Nachwirkung des Finanz-Skandals) 8 Sitze verloren.
Im Fachschaftsparlament der Philosophischen Fakultät haben die Basisgruppen es auf 6 Sitze gebracht und im Fakultätsrat 1 Sitz gewonnen. Die Basisgruppe Germanistik ist weiterhin Fachgruppe, allerdings mit neuer Fachgruppensprecher*in – J. Imbusch.

Vielen Dank an alle, die uns gewählt haben!

Weitere Infos zur Wahl gibt`s hier: http://www.bb-goettingen.de/1943

*Protestkundgebung gegen faschistische Gewalt – zum 20. Jahrestag des Mordes an Alexander Selchow *

In der Silvesternacht zum 01.01.1991 wird Alexander Selchow in Rosdorf auf offener Straße von zwei Neonazis ermordet. In derselben Nacht gab es viele weitere rechtsmotivierte Übergriffe. Alexanders Tod ist die Spitze lange schwelender Gewalt von rechter Seite. Die Szene in Göttingen hatte durch ein Neonazizentrum eine gesicherte Struktur. regelmäßige Übergriffe durch Neonazis waren die Folge. Die Polizei war auf dem rechten Auge blind und auch der Tod von Conny Wessmann ist in diesem Zusammenhang zu verorten.

Wir wollen nicht zulassen, dass die Geschehnisse und die Opfer aus jener Zeit vergessen werden!

Faschistische Gewalt ist kein Problem, dass der Vergangenheit angehört – auch heute noch gibt es in Göttingen und in vielen anderen Städten politisch motivierte Übergriffe durch Neonazis.

15.01. 2011 | 15h | Gänseliesel

Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen Rechts (http://www.gj-goettingen.de/a/141) .

+ Asta hat mehr als 18 ooo€ veruntreut +

Mehr Infos zur Asta-Finanzaffäre gibt`s hier:

http://www.bb-goettingen.de/1881
http://monsters.blogsport.de/category/asta-finanzaffaere/
http://de.indymedia.org/2010/12/296478.shtml





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