Lesekreis am Freitag 16.12. | 18 Uhr | «Macht Aufruhr.» (Post-)Feminismus bei Marlene Streeruwitz


«Sie war gerade von einem Gespräch mit dem Institutsvorstand am Allgemeinen Krankenhaus gekommen, der ihre Forschung nur veröffentlichen wollte, wenn er als Wichtigster über dem Artikel aufgeführt wurde. „Frau Kollegin, Sie wissen, dass Sie ohne mich keine Chance haben.“ Sie hatte gewusst, wenn sie das Joachim erzählte. Er würde mit den Achseln zucken und sagen, dass sie doch wissen müsse, wie die Welt funktioniere.»

In Ihrem 2010 erschienen Buch „Das wird mir alles nicht passieren. Wie bleibe ich FeministIn.“ erforscht Marlene Streeruwitz in elf „Kleinstromanen“ die Möglichkeit(en) von Emanzipation. Dabei steht jede der elf Hauptfiguren letztendlich vor der Entscheidung, sich ihren äußeren Bedingungen unterzuordnen oder auf einer autonomeren Lebensgestaltung zu bestehen.
Die BG Germanistik / Komparatistik lädt euch ein, mit uns eine oder zwei dieser Erzählungen zu lesen und in entspannter Atmosphäre darüber zu diskutieren.
Wir freuen uns auf euch!

16. Dezember 2011 | 18 Uhr | Fachgruppenraum der Germanistik (Keller des Seminars für Deutsche Philologie)

Vollversammlung Germanistik 23.11. 18 Uhr

Klausuren in Vorlesungen für alle?
Am Seminar für Deutsche Philologie wollen einige Lehrende benotete Klausuren in allen Aufbau- und Vertiefungsvorlesungen einführen. Das bedeutet bis zu 6 Klausuren mehr, wenn der Vorstand sich nicht umentscheidet.
Die Begründung für die Einführung ist die geringe Beteiligung an den Vorlesungen und die Klausuren sollen zur „Lernzielkontrolle“ (und als Anwesenheitskontrolle!) dienen. Es wird nicht nur die neuen StudienanfängerInnen betreffen, sondern ALLE. Die Einführung der Klausuren soll als Erprobungsregelung ab Sommersemester 2012 für alle – unabhängig von dem, was in der eigenen Studienordnung steht – gültig sein. Wollen wir das? Um die Problematik zu besprechen, laden wir euch ein zur

Vollversammlung am Mittwoch dem 23.11. im ZHG Raum 003

Was wir besprechen wollen:

 Meinungen und Einschätzungen zu den Vorlesungen
 Überlegungen zu Alternativen
 Kommunikationsstrukturen am Fach

Kommt zahlreich! Gemeinsam können wir viel verändern.
Eure Basisgruppe Germanistik

03.11. | Lesekreis ON THE ROAD

Lesekreis der Basisgruppe Germanistik / Komparatistik
Jack Kerouac – ON THE ROAD | 03.11. 2011 | 18 Uhr

Die BG Germanistik / Komparatistik veranstaltet dieses Semester wieder einen Lesekreis, der etwa einmal im Monat stattfinden soll.
Diesmal möchten wir euch einladen, mit uns zusammen in die neue Übersetzung von Jack Kerouacs ‘On The Road’ hineinzuschnuppern. Wir werden einzelne Textstellen im englischen Original und in der deutschen Übersetzung lesen und diskutieren. Mitte November gibt es dann die Möglichkeit, den Übersetzer selbst im Literarischen Zentrum über sein Projekt sprechen zu hören und wenn ihr Lust habt, können wir gemeinsam dort hingehen.
Wir freuen uns auf euch!

Lesekreis: 03. November 2011 | 18 Uhr | Fachgruppenraum der Germanistik (Keller des Seminars für Deutsche Philologie)

16. November 2011 | 20 Uhr | Literarisches Zentrum
neu_übersetzt: Ulrich Blumenbach: ’On The Road’ von Jack Kerouac

Germanistik O-Phase

Liebe Erstis,

herzlich willkommen in Göttingen! Die O-Phase der Germanistik wird vom 17.10. bis zum 21.10. stattfinden. Es wird neben Infos für das Studium eine Kneipenralley, einen Lesekreis und natürlich eine Party geben. Genauere Infos folgen bald. Wir freuen uns auf euch!

Eure BG Germanistik

Endlich: eine linke Mehrheit im StuPa!

Nun sind die Wahlergebnisse offiziell bestätigt worden: es reicht für eine linke Mehrheit im StuPa (Jusos 10, GHG 8, BB 5, SRK 1). Die ADF hat (sicherlich als Nachwirkung des Finanz-Skandals) 8 Sitze verloren.
Im Fachschaftsparlament der Philosophischen Fakultät haben die Basisgruppen es auf 6 Sitze gebracht und im Fakultätsrat 1 Sitz gewonnen. Die Basisgruppe Germanistik ist weiterhin Fachgruppe, allerdings mit neuer Fachgruppensprecher*in – J. Imbusch.

Vielen Dank an alle, die uns gewählt haben!

Weitere Infos zur Wahl gibt`s hier: http://www.bb-goettingen.de/1943

*Protestkundgebung gegen faschistische Gewalt – zum 20. Jahrestag des Mordes an Alexander Selchow *

In der Silvesternacht zum 01.01.1991 wird Alexander Selchow in Rosdorf auf offener Straße von zwei Neonazis ermordet. In derselben Nacht gab es viele weitere rechtsmotivierte Übergriffe. Alexanders Tod ist die Spitze lange schwelender Gewalt von rechter Seite. Die Szene in Göttingen hatte durch ein Neonazizentrum eine gesicherte Struktur. regelmäßige Übergriffe durch Neonazis waren die Folge. Die Polizei war auf dem rechten Auge blind und auch der Tod von Conny Wessmann ist in diesem Zusammenhang zu verorten.

Wir wollen nicht zulassen, dass die Geschehnisse und die Opfer aus jener Zeit vergessen werden!

Faschistische Gewalt ist kein Problem, dass der Vergangenheit angehört – auch heute noch gibt es in Göttingen und in vielen anderen Städten politisch motivierte Übergriffe durch Neonazis.

15.01. 2011 | 15h | Gänseliesel

Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen Rechts (http://www.gj-goettingen.de/a/141) .

+ Asta hat mehr als 18 ooo€ veruntreut +

Mehr Infos zur Asta-Finanzaffäre gibt`s hier:

http://www.bb-goettingen.de/1881
http://monsters.blogsport.de/category/asta-finanzaffaere/
http://de.indymedia.org/2010/12/296478.shtml

>> Terminänderung!

Die Basisgruppe Germanistik trifft sich jetzt jeden Montag 18 Uhr! im Fachgruppenraum im Keller des Deutschen Seminars.

*Veranstaltungsreihe der Basisgruppen Germanistik und SoWi 8. Juni bis 17. Juli*


**“Aufbegehren in Bild und Text – vom Umgang des Comics mit Protest,
Subkultur und Identität“*
*
/comics und gesellschaftskritik – part I >> feminismus/

plakat

Von einem Mädchen, das im Iran die islamische Revolution erlebt und das Kopftuch gegen Jeans und Punk-Musik tauschen will… Von einem Jungen,
der hofft in der Punk-Szene Berlins kein „richtiger Mann“ zu werden… Und von zwei Punk-Mädchen, die einfach nur eine Reise nach Italien machen wollten und dort in einer Tour an aufdringliche Kerle geraten… Alle Geschichten handeln irgendwie von Protest. Manche davon, was es bedeuten kann „Frau“ zu sein, manche davon, was es heißt, kein „Mann“ sein zu wollen. Von der schwarz-weißen Comic-Verfilmung über die umfangreichste deutschsprachige Graphic Novel bis hin zur beiläufig-skizzenhaften Reflexion zeigen diese bebilderten Erzählungen Autobiographisches zerrissener Jugendlicher auf Identitätssuche. Dabei geht es um Sexualität, Freundschaft und Familie, während historische Ereignisse stattfinden, die mehr als nur den Hintergrund für individuelle Geschichten darstellen.
Wir haben die Autorin Ulli Lust („Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“) und den Autoren und Kulturtheoretiker Martin Büsser („Der Junge von Nebenan“) eingeladen. Die Comic-Verfilmung „Persepolis“ nach dem gleichnamigen Werk von Marjane Sartrapi wollen wir gemeinsam vor allem auch in Hinblick auf die Erfahrung von Repression, dem Aufbegehren dagegen und dem Zusammenhang von Protest und Subkultur mit Vertreter_innen des Iran-Komittees Göttingen diskutieren. Und dann laden wir herzlich zur Party im t-Keller ein: „La Zwuusch-Bääm-KaBOUM – Aufbegehren mit Bild und Beats“.

*Dienstag, 8. Juni 17.00h Café Kabale: Ulli Lust – Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens [Lesung]
Dienstag, 22. Juni 18.00h Café Kabale: Martin Büsser – Der Junge von Nebenan [Lesung]DIE VERANSTALTUNG WIRD AUFGRUND VON KRANKHEIT VERSCHOBEN!!
Freitag, 16. Juli 18.00h Café Kabale: Persepolis [Filmvorführung und Diskussion]
Samstag, 17. Juli 23.00h t-Keller: La Zwuusch-Bääm-KaBOUM – Aufbegehren mit Bild und Beats [Party]

>> Initiative für gesellschaftliches Engagement – gegen Kriminalisierung & politische Justiz

> Polizei und Staatsanwaltschaft in Göttingen gehen immer wieder mit Hilfe der Justiz gegen politisch engagierte Menschen vor, die ihnen in besonderer Weise ein Dorn im Auge sind. Politische Initiativen werden so gezielt geschwächt. Deshalb hat sich ein breites Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Gruppierungen zusammen gefunden, um Initiative zu ergreifen. Wir werden wir uns einmischen, wenn politisches Engagement und Proteste gezielt kriminalisiert werden. Es ist an der Zeit, das skandalöse Vorgehen von Polizei und Justiz ans Licht der Öffentlichkeit holen und die Betroffenen zu unterstützen.

www.politische-justiz.org





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